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Japan 

Gerade herausgefunden, dass Japanis Gefühle für jemanden oft eher durch Taten zeigen als durch Worte und dass die verschiedenen Formen für "Ich liebe dich" wie "(dai)suki" und "aishiteru" nur selten benutzt werden, besonders letzteres oft überhaupt nicht. Dazu einzuladen, sich zusammen einen schönen Mond anzusehen (tsuki ga kirei desu ne), können wir gleich ganz weg lassen.

Das ist ziemlich cool für mich, weil ich von ganz allein zur selben Einstellung gekommen bin in den letzten Jahren, also dass ich Gefühle und Zuneigung lieber non-verbal zeige. Es führt (im Idealfall) schlicht dazu, dass die Person, die man gern hat, sich wohl fühlt oder im Leben vorwärts kommt, also eigentlich genau das, was man doch für die andere Person möchte. Und das weitgehend ohne dass die Person unter Druck steht, konkret und möglichst sofort etwas zu erwidern, wie das beim verbalen "Ich liebe dich" gerne mal der Fall ist, weil es sonst so peinlich unbeantwortet im Raum steht. Das finde ich eher in bestimmten Momenten schön.

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